Die WM 2010 in Südafrika
Bald beginnt die WM, und es gibt so viele Mannschaften, die um den Titel mitspielen können, wie selten.
Aus Europa kommen drei Mitfavoriten – mindestens. Deutschland ist immer im Favoritenkreis, auch wenn sie vom Verletzungspech verfolgt sind und nicht das beste Team aller Zeiten stellen. England traut man unter Fabio Capello ebenfalls eine Menge zu. Immer vorausgesetzt, die Insel-Kicker müssen nicht ins Elfmeterschießen ... Und dann wäre da natürlich noch Europameister Spanien. Das Team, das den derzeit schönsten Fußball spielt, hat mit Villa, Fabregas, Torres etc eine Mannschaft am Start, wie man sie seit Jahrzehnten nicht erlebt hat.
Südamerika stellt die beiden üblichen Verdächtigen. Dungas Brasilien ist nicht mehr nur eine Schönspielertruppe, sondern kann auch taktisch klug und hart spielen. Auch Argentinien hat mehr als genügend Potenzial, um es bis ins Endspiel zu schaffen. Allein Lionel Messi könnte das mit seinen Toren bewerkstelligen. Die Frage ist nur, ob Diegos Coachingkünste für so ein langes Turnier ausreichen.
Von den asiatischen Mannschaften kann man nicht viel erwarten, dafür stellt Afrik einige Teams, die man im Auge behalten sollte: Die taktisch hervorragend agierenden Ghanaer zum Beispiel, oder auch Kamerun. Und natürlich die Elfenbeinküste um Superstar Drogba. Was jedoch gegen die Ivorer spricht, ist, dass sie sich in der sogenannten Todesgruppe befinden. Brasilien, Portugal und Nordkorea als Gegner in der Gruppenphase zu haben, könnte unter Umständen zu viel des Guten sein.
Außenseiter? Gastgeber Südafrika wohl eher nicht. Cristiano Ronaldos Portugal sollte man aber auf dem Zettel haben. Italien und Frankreich könnten es je nach Formstand ebenfalls weit bringen. Bei den Niederlanden kommt es sehr darauf an, wie die Stimmung in der Mannschaft ist - meist das Hauptproblem von Oranje.
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